FAQ
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Allgemein
Der neue digitale Arbeitsplatz wird zur Verbesserung der IT-Sicherheit und der Kostenoptimierung in der Stadt München eingeführt: Aktuell ist Münchens IT-Landschaft für die Bildungseinrichtungen veraltet, die Bedrohungsszenarien im digitalen Raum steigen aber und die Sicherheitsversorgung für das noch genutzte Betriebssystem Windows10 läuft im Oktober 2028 aus, sodass eine Umstellung auf Windows11 ohnehin erforderlich ist. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, Synergien innerhalb der Stadt München zu nutzen, um mit stadtweit einheitlichen Standards die veraltete Infrastruktur abzulösen und so die signifikant hohen Kosten hierfür zu senken.
Der neue digitale Arbeitsplatz hat folgende Bestandteile: Zunächst wird mit Microsoft Exchange ein sicheres Mailsystem eingeführt. Anschließend erfolgt die Umstellung auf das Betriebssystem Windows 11 in Verbindung mit dem virtuellen Arbeitsplatz DiMA-Bildung, der pädagogische und Verwaltungstätigkeiten von einem Gerät aus ermöglicht. Eine neue Drucklösung (Pull Printing: Druck erfolgt erst bei Authentifizierung am Drucker) folgt ergänzend. Parallel stellen wir die Steuerung von mobilen Geräten (Mobile Device Management) auf das System Relution um.
Perspektivisch bedeutet die Umstellung: Mehr Sicherheit und Stabilität für alle pädagogischen Geräte; mehr Flexibilität, da der Zugriff auf Pädagogik und Verwaltung von einem Gerät aus funktionieren wird und mehr Integration, da Drucken zukünftig von jedem Gerät aus möglich sein wird.
Den Anfang machen ab Januar 2027 die allgemeinbildenden Schulen; im weiteren Verlauf kommen parallel die beruflichen Schulen und später (ab Kitajahr 2027/28) die Kitas hinzu.
Rollout des neuen Arbeitsplatzes
Wann Ihre Einrichtung an der Reihe ist und was sich konkret für Ihren Arbeitsalltag ändert, erfahren Sie sechs bis acht Wochen vor dem Termin von Ihrem zuständigen Betreuer*innen bei der LHM-S, die sich zur Terminierung mit den Schulleitungen und/oder AWBs in Verbindung setzen.
Aufgrund der hohen Anzahl der betroffenen Geräte bitten wir Sie um Verständnis, dass wir in der Terminvergabe nicht flexibel sind und Änderungen nur in begründeten Ausnahmefällen vornehmen können. In den Planungen wurden und werden jedoch weitestgehend kritische Zeitfenster wie etwa Prüfungszeiten berücksichtigt.
Zum vereinbarten Umstellungstermin werden unsere Techniker*innen vom Field Service das neue Betriebssystem Windows11 auf allen Windowsgeräten installieren sowie einen Zugang zur virtuellen Arbeitsumgebung „DiMA-Bildung“ (Zugang zur Verwaltung) einrichten. Je nach Größe der Einrichtung bzw. Anzahl der vorhandenen Geräte kann die Umstellung auch mehrere Tage (jeweils von 08:00-16:00 Uhr) in Anspruch nehmen. Einzelne Geräte und gegebenenfalls auch PC-Räume sind bis zur finalen Umstellung nicht oder nur eingeschränkt nutzbar – das betrifft auch Lehrer*innendienstgeräte. Die Abfolge kann jedoch in gewissem Maße gesteuert werden, sodass der Bedarf an bestimmten Geräten vor Ort nach Absprache berücksichtigt werden kann.
Nein, es erfolgt eine Neuinstallation auf den bestehenden Geräten. Ein Austausch erfolgt lediglich in Einzelfällen, z.B. bei mit Windows11 inkompatiblen Geräten. Die bisherigen Verwaltungsgeräte werden als pädagogische Geräte weiter genutzt, so auch die Full-VPN-Laptops. Der Austausch etwaiger defekter Geräte erfolgt grundsätzlich im Rahmen der Ersatzbeschaffungen.
Damit der Rollout für alle Beteiligten reibungslos verläuft, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Bitte beachten Sie die Checkliste zu vorbereitenden Maßnahmen, die Ihnen per Mail im Rahmen der Terminvereinbarung zugehen wird: Vorbereitung des neuen digitalen Arbeitsplatzes (PDF, 88KB)
Während der Umstellung an Ihrer Einrichtung sind unsere Techniker*innen Ihre Ansprechpersonen vor Ort. Sollten diese nicht greifbar sein oder auch bei Fragen nach der Umstellung nehmen wir wie gewohnt Ihre Anliegen per Ticket über ServiceNow oder den Service Desk entgegen.